,

Saisonabschluss 2017/2018

„Mir war es fast zu spannend“

Es war eine bewegte und nicht immer leichte Spielzeit für Mobulu Futsal Uni Bern. Am Schluss gab es trotzdem ein Happy End. Wir blicken zurück auf unser Saison-Highlight.

Samstag, 24. Februar, kurz vor 19 Uhr: 0:9 stand es auf der Anzeigetafel nach einem erbitterten Kampf im letzten Spiel der ersten Mannschaft. Völlig egal – jetzt interessierte jeden nur noch das Finalspiel der Frauen: Schafften es die Ladies den heiss ersehnten Titel der Futsal Masters Women’s League gegen den Futsalclub Lion vor heimischem Publikum zu verteidigen?

Imposante Panther-Kulisse

„Mir schlug das Herz bis zum Hals“, sagt Klubpräsident David Schneeberger rückblickend. Die Partie war in der Tat eine nervenaufreibende Angelegenheit: Nach 25 Minuten war das Auswärtsteam entgegen dem Spielverlauf mit 2:3 in Führung gegangen. In der 37. Minute zeigte Nathalie Schenk Nerven aus Stahl, versenkte den Sechsmeter zum langersehnten 3:3-Ausgleich. Und so überraschte es nicht, gewann der tosende Beifall der Zuschauer in der Extra-Zeit noch einmal an Lautstärke

Alle waren da: Die Spieler vom Eins, die zuvor noch auf dem Hallenboden bitter Blut gegen Minerva lechzten, die weiteren Mobulu-Mannschaften, Freunde und Angehörige, Pressevertreter, ja, sogar die Organisatoren der Liga höchstpersönlich begutachteten den Endspurt unserer Damen von der Tribüne aus.

„Ich bin stolz, Teil von Mobulu zu sein“

Umso mehr füllten sie die PantherArena mit Jubelschreien und Geklatsche, als in der Verlängerung zuerst Carina Gerber und dann Nathalie Schenk die Tore zum 5:3-Sieg schossen. „Mir war es fast zu spannend“, erinnert sich Schneeberger und resümiert: „Unserer Frauen haben absolut verdient gewonnen.“ Es sei eine Superstimmung gewesen, die es in dieser Form sogar bei der 1. Herrenmannschaft wohl fast noch nie gegeben hätte.

Auch Jessica Hawker, eine der Leaderinnen des Frauenteams, ist mit dem erneuten Schweizer-Meistertitel mehr als zufrieden: „Ich bin überaus stolz, Teil von Mobulu zu sein. Wir sind alle unglaublich glücklich über diesen krönenden Abschluss!“

Übergangs-Saisons für die Herrenteams

Von etwas weniger Erfolg gezeichnet waren die Ergebnisse der Herrenmannschaften. Für unser Premier-League-Team war es die Saison nach dem Abschied von Argentinien-Trainer Javi Fernandez und dem Dazustossen vieler junger Spieler aus der B-Mannschaft. Die Leitfiguren Mirko Wilhelm und Elia Wälti übernahmen die Rolle der Ausbilder. „Das Wichtigste in der Saison waren dieses Jahr nicht die Resultate, sondern die Integration der Nachwuchsspieler“, erklärt Klubchef Schneeberger. Trotzdem habe man den soliden 7. Abschlussrang in der Swiss Futsal Premier League erreichen können.

Für Team Zwei war es eine sehr schwierige Saison. Im Zeichen einer Übergangs-Saison musste es mit den zahlreichen Abgängen zu Team Eins fertigwerden und landete schlussendlich auf dem letzten Platz der Tabelle. Das grosse Highlight war jedoch der erneute Derby-Sieg in der NLB gegen den Berner Stadtrivalen Minerva. Neuformierung ist somit angesagt.

Für unser Team Drei war die Spielzeit ein Ausflug in die NLB. Hier durfte die sonst in der 1. Liga aufspielende Mannschaft Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln. Nach Null Punkten in der Endabrechnung freuen sich die Spieler aber, in der kommenden Saison in der neu zu gründenden 1. Liga des Berner Fussballverbandes auflaufen zu dürfen.

Mobulu Futsal Uni Bern, 28423510 1498729956906494 2697721831128127088
Unsere Meisterinnen und Team-Verantwortlicher Daniel Müller feiern das grosse Saison-Highlight.
Mobulu Futsal Uni Bern, 28424142 1501553789957444 2317306171843454995 o
Unsere Meisterinnen und Team-Verantwortlicher Daniel Müller feiern das grosse Saison-Highlight.
Mobulu Futsal Uni Bern, 28616377 1501550226624467 9155835837090288744 o
Unsere Meisterinnen und Team-Verantwortlicher Daniel Müller feiern das grosse Saison-Highlight.
Mobulu Futsal Uni Bern, 28516710 1501533226626167 7656699353338051389 o (1)
Unsere Meisterinnen und Team-Verantwortlicher Daniel Müller feiern das grosse Saison-Highlight.