Die Geschichte von Mobulu Futsal Uni Bern

Die Geschichte des FC Mobulu führt zurück in den Frühsommer des Jahres 2001, als sich einige Fussballbegeisterte, miteinander befreundete Studenten der Universität Bern, entschlossen, unter dem Namen „FC Mobulu M’Futi Sports“ an den alljährlichen Universitätsmeisterschaften teilzunehmen. Ein weiteres Event war die ebenfalls jedes Jahr stattfindende Hallenfussballnacht der Uni Bern. Der anfangs eher kleine Kreis der Spieler erweiterte sich kontinuierlich und die fussballerische Qualität wurde immer besser, ohne dass dabei die Kameradschaft auf der Strecke blieb. Der „FC Mobulu“ wurde – insbesondere für die Lizenzspieler – zu einer Oase der Freundschaft und Spielkultur. Da die meisten „Mobulus“ in einem Fussballverein aktiv sind, beschränkte sich das gemeinsame Spielen auf die Universitätsturniere und das eine oder andere „Grümpelturnier“.

Im Sommer 2005 ergab sich über die Unisportleitung die Gelegenheit, unter dem offiziellen Namen „Mobulu Futsal Uni Bern“ an der Schweizerischen Futsal-Meisterschaft teilzunehmen. Endlich bestand die Chance, gemeinsam an einem organisierten Spielbetrieb teilzunehmen, der sich termintechnisch kaum bis gar nicht mit demjenigen des Grossfeldfussballs überschneidet. Die Zusage folgte umgehend und die offizielle Gründung des Vereins war Tatsache.

Mobulu realisierte in seiner ersten Futsal-Saison den NLB-Vizemeistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Spielklasse. Zudem konnte das Erreichen des Schweizer Cupfinals gefeiert werden. Auf dem Weg dorthin wurden zwei renomierte NLA-Teams ausgeschaltet, bevor Mobulu im Endspiel am Titelverteidiger NK Dinamo Möhlin knapp scheiterte. Als im Sommer 2006 der SFV die Organisation der Futsal-Meisterschaften übernahm, wurde der Verein „Mobulu Futsal Uni Bern“ als Mitglied des Fussballverbands Bern/Jura in die oberste Spielklasse aufgenommen.

In der Saison 2006/2007 konnte die Entwicklung weiter vorangetrieben werden und diese Spielzeit darf sicherlich als wichtigster Grundstein für die weiteren Erfolge angesehen werden. Die Vereinsstrukturen konnten weiter ausgebaut werden, der Verein wuchs auf 20 Mitglieder an, Supporter und Sponsoren konnten gefunden werden - und vor allem konnte man beachtlichen sportlichen Erfolg erzielen. Die Qualifikation wurde überraschend auf dem 1. Rang beendet und auf dem Weg zum Westgruppensieg der NLA konnte Mobulu auch den Schweizer Meister Uni Bulle hinter sich lassen. Der Finaleinzug wurde leider verpasst - gegen den späteren Vizemeister Seefeld Zürich gab es im Halbfinale eine Niederlage. Nach den Playoffs landete Mobulu auf dem undankbaren 4. Rang und durfte ein erstes Mal die Fairplay-Auszeichnung entgegennehmen.

In den Jahren 2007/2008 und 2008/2009 spielte sich Mobulu mit fast allen Gründungsmitgliedern und Spielertrainer Kaspar Burkhalter in der NLA-Westgruppe in die Playoffs. Am FC Seefeld Zürich kamen die Berner aber beide Male nicht vorbei.

Ein etwas grösserer Umbruch erfolgte auf die folgenden beiden Spielzeiten. Mit dem Brasilianer João Carvalho do Nascimento wurde erstmals ein vollamtlicher Futsal-Trainer angestellt. Gleichzeitig wuchs bei einigen älteren Semestern die Lust, Spielfreude und Geselligkeit dem Ehrgeiz vorzuziehen - und Mobulu war fortan als einer der schweizweit ersten Vereine mit zwei Mannschaften in den Nationalligen vertreten. Der sportliche Erfolg wollte sich mit dem neuen Trainer aber nicht einstellen. Zwei Jahre spielte Mobulu eher gegen den Abstieg, als dass die damals besten Teams (insbesondere das mit Brasilianer gespickte Geneva Futsal) ernsthaft gefordert werden konnten.

Sportlich brachte die Spielzeit 2011/2012 für viele Vereine eine Weichenstellung. Ende der Qualifikationsphase konnten sich nämlich nur die besten vier Teams der Ost- und Westgruppe in der höchsten Spielklasse halten, welche dann die Swiss Futsal Premier League (SFPL) bilden sollten. Um dieses Ziel zu erreichen, übernahmen mit Kaspar Burkhalter und Alexander Lötscher zwei Gründungsmitglieder von Mobulu das Coaching.
Am 15.01.2012 konnte sich Mobulu nach dem Sieg gegen Lusitanos vorzeitig für die SFPL qualifizieren. Mit nur zwei Niederlagen - eine davon aber besonders schmerzlich im Viertelfinal - war es eine der erfolgreichsten Spielzeiten überhaupt.

Im ersten Jahr der Swiss Futsal Premier League (SFPL) wurden die Playoffs nach einer sensationeller Aufholjagd in der letzten Minute verpasst. Besser machte man es in der Saison 2013/2014. Doch auch hier brauchte es eine Steigerung in der zweiten Saisonhälfte um doch noch ins Halbfinale einzuziehen. Nach dem grandiosen Heimsieg im Halbfinal-Hinspiel gegen das Uni Futsal Team Bulle konnte der Vorsprung im Rückspiel leider nicht gehalten werden - Bulle zog ins Finale ein und sicherte sich den Titel.

In der Saison 2014/2015 folgte die erfolgreichste Mobulu-Saison aller Zeiten. In einer extrem ausgeglichenen Qualifikationsphase, in der zwischen den erstplatzierten AFM Futsal Maniacs und Futsal Minerva auf dem sechsten Platz nur fünf Punkte Unterschied lagen, beendete Mobulu die Qualifikation auf dem 3. Platz und gewann beide Halbfinalspiele gegen das favorisierte Lugano. Im Finale warteten die Qualifikationssieger aus Wettingen - der einzige Gegner der beide Spiele der regulären Saison gegen Mobulu gewinnen konnte. Doch der Traditionsverein bezwang die Maniacs mit 5:3 in Yverdon und feierte damit pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum seinen ersten Meistertitel.

Passend zum 10-jährigen Jubiläum erhielt Mobulu von der UEFA den Zuschlag, die eigenen Vorrundenspiele des UEFA-Futsal-Pokals im heimischen Neufeld auszutragen! Am 27. August 2015 folgte somit das erste internationale Pflichtspiel von Mobulu gegen den schwedischen Meister Göteborg Futsal. Trotz einer dominanten Leistung und 60 Torschüssen gelang es nicht den Sieg zu holen - die Skandinavier gewannen mit 2:5.

In der Vorrunde der Saison 2015/2016 gab es einen gewaltigen Umbruch. Der ehemalige argentinische Nationalspieler Javier Fernandez wurde aufgrund seiner taktischen Kenntnissen vermehrt ins Coaching miteinbezogen, so dass er im Verlauf der Vorrunde zum Headcoach befördert wurde, zusammen mit Daniel Müller als Assistenztrainer und Alexander Lötscher als Torwarttrainer. Auch im Kader gab es einige Veränderungen. Aus dem Finalkader des letzten Jahres blieben nur noch sieben Spieler übrig, dazu stiessen neun neue Spieler zum Schweizer Meister. Trotz der vielen Wechseln konnte sich der Traditionsverein als Viertplatzierter für die Playoffs qualifizieren. Gegen den Qualifikationssieger und Erzrivalen Futsal Minerva war jedoch im Halbfinal Endstation.

Der eingeschlagene Weg wurde in der Saison 2016/2017 weiter verfestigt. Javier Fernandez war nun nur noch als Coach tätig und das Team setzte unter dem Projekt Futsaltotal auf reine Futsalspieler. Dadurch kam es wieder zu einigen Wechseln im Kader. Dementsprechend war die Vorrunde weniger berauschend, doch im Verlaufe der Saison fand sich die Mannschaft und feierte zehn Spiele in Serie ohne Niederlage. Im Halbfinale war aber im Stadtrivalenderby gegen den späteren Meister Futsal Minerva wieder Schluss, wie auch schon in der Vorsaison. In dieser Saison kam es auch zu zwei vereinsinternen Meilensteinen. Der Captain Mirko Wilhelm erreichte als erster Mobulu überhaupt 100 Spiele in der höchsten Schweizer Spielklasse (SFPL & NLA) und Evangelos Marcoyannakis wurde mit 24 Toren in der regulären Saison als erster Panther überhaupt Torschützenkönig der Liga.

Hauptsponsor

Unisport logo
Uni Sport Bern

Co-Sponsoren

P4blogo
p4b, Dein Personalberater in der Betriebswirtschaft
P3blogo
p3b, Dein Personalberater in der Informatik
Epithelia-logo-farbig
Epithelia, Wundbehandlung
Teko logo
TEKO, höhere Fachschule