Das Team des Trainerduos Burkhalter/Lötscher nahm am gestrigen Sonntag früh die Reise nach Genf in Angriff. Mit der Gewissheit, in dieser Saison einzig gegen den amtierenden Schweizer Meister Geneva verloren zu haben, nahm Mobulu Futsal die Herausforderung gegen MNK Croatia an. Die Berner starteten offensiv und mit der Absicht, den Spielverlauf zu bestimmen in die Partie.. Der Gegner aus dem Appenzell liess aber zunächst kaum echte Torchancen zu und kam seinerseits in der 6. Minute mit dem ersten Abschlussversuch zu einem Lattentreffer. Beide Teams standen defensiv sehr kompakt, deshalb fehlten der Partie die klaren Topchancen. In der 9. Minute fiel dann der Führungstreffer für MNK Croatia. Nach einem ungenügenden Mobulu-Abschluss erreichte Ein schneller Auswurf Croatia-Spieler Gulan alleine vor dem Tor. Dieser erwischte Roman Rohner zwischen den Beinen. In der 12. Minute kam es noch ärgerlicher für den Berner Torwart. Ein abgelenkter Freistoss fand den Weg ins Berner Tor zum 0:2. Die Berner Antwort kam postwendend. Ausnahmekönner David Mühlemann tanzte durch die Appenzeller Abwehr und wurde schliesslich vom gegnerischen Torwart regelwidrig zu Fall gebracht. Oliver Adeyemi verwandelte den fälligen Strafstoss souverän zum 1:2 Anschlusstreffer. In der Folge suchten die Berner vehement den Ausgleich. Zunächst scheiterte Adeyemi nach klugem Zuspiel von Mühlemann alleine vor dem Tor. In der 16. Minute war der Ausgleich Tatsache. Bruno Dinis und Evangelos Marcoyannakis spielten sich mittels Doppelpass durch die Appenzeller Abwehr, so dass Marcoyannakis vor dem Tor nur noch einschieben musste. Die grosse Euphorie auf Berner Seite schadete anscheinend der Konzentration. Im Gegenzug erzielte Croatias Sego mittels eines verdeckt abgegebenen Schusses die erneute Führung. Wiederum mussten die Berner einen Rückstand aufholen. Die Minuten vor der Halbzeitpause waren anschliessend von Hektik und intensiveren Zweikämpfen geprägt. Mit zum Teil fragwürdigen Schiedsrichterentscheiden kam es dazu, dass MNK Croatia zwei 10m-Strafstösse zugesprochen erhielt. Sego verwandelte den ersten Versuch souverän zum 2:4. Beim zweiten Versuch schien Rohner im Berner Tor den Ball zu halten. Der Ball rutschte beim Aufprall auf den Boden aber dennoch irgendwie über die Linie. Mit frustrierten Gesichtern und einem Dreitore-Rückstand gingen die Berner in die Pause.
Schneller Anschlusstreffer, Patzer in der Defensive
Die Berner starteten auch in die zweite Halbzeit besser als der Gegner. Der schnelle Anschlusstreffer zum 3:5 gelang Mobulu – dank gütiger Mithilfe des Gegners - gleich zu Beginn. Adeyemis Hereingabe von der Seite wurde von einem Croatia-Spieler ins eigene Tor abgelenkt. In der Folge bedrängten die Berner weiterhin das Appenzeller Tor, doch sämtliche Versuche, den Rückstand weiter zu verringern, scheiterten. Ein Entlastungsangriff von Croatia in der 27. Minute führte schliesslich zum 3:6. In der 29. Minute kam Mobulu wieder heran. Lukas Pauli zog zentral vor dem Tor ab und überraschte den gegnerischen Torwart mit einem harten Flachschuss. In der Folge war die Angriffsauslösung bei Mobulu aber oft zu fehlerhaft und so konnte der Rückstand nicht mehr verkürzt werden. Den gravierendsten Patzer nutzte Croatia zum vorentscheidenden 4:7. Auch beim offenen Schlagabtausch in der darauffolgenden Minuten skorte wiederum einzig Croatia zum 4:9.
. Nach dem 4:9 in der 36. Minute nahm das Trainerduo von Mobulu ein Timeout und brachte anstelle von Rohner einen fünften Feldspieler. Doch diese taktische Massnahme griff leider nicht. Mobulu kam nur noch zu wenig gefährlichen Weitschüssen Ein weiterer Ballverlust ermöglichte den Appenzellern sogar noch, ins leere Tor zum Endstand von 10:4 einzuschiessen.
Telegramm: Bemerkungen: Viertelfinalspiele:
Mobulu Futsal UNI Bern – MNK Croatia 97 4:10 (2:5)
Centre sportif Bout du Mond, Genève
60 Zuschauer
Tore:
9. Croatia 0:1 12. Crotia 0:2 13. Adeyemi (6m) 1:2 16. Marcoyannakis (Dinis) 2:2 16. Croatia 2:3 18. Croatia (10m) 2:4 20. Croatia (10m) 2:5 21. ET Croatia 3:5 27. Croatia 3:6 29. Pauli (Adeyemi) 4:6 31. Croatia 4:7 32. Croatia 4:8 36. Croatia 4:9 38. Croatia 4:10
Mobulu Futsal UNI Bern:
Rohner, Bodmer, Wilhelm, Dinis, Heiniger, Marcoyannakis, Wakil, Mühlemann, Adeyemi, Pauli, Vijayakumar, Kander
Kander, Wakil (nicht eingesetzt); Mobulu ohne Tschanz, Shaqiri (beide verletzt), Bajunovic, Lauener (rekonvaleszent), Gomes dos Santos, Da Silva, Candan, Pulver, Nadarajah (abwesend), Marending (überzählig)
Futsal Team Fribourg Old Fox - FC Schaffhausen Futsal 4 : 3
Mobulu Futsal UNI Bern - MNK Croatia 97 4 : 10
Futsal Minerva - FC Wettingen 93 4 : 0
Geneva Komball Futsal Team - FC Seefeld ZH 8 : 4
Mobulu Futsal UNI Bern schliesst die Qualifikationsphase mit einem verdienten Sieg gegen Old Fox Fribourg ab und behauptet somit den zweiten Tabellenrang in der NLA Gruppe West.
Beiden Teams fiel es zu Beginn der Partie schwer ins Spiel zu finden. Es war den Spielern anzumerken, dass sie die Playoff-Qualifikation auf sicher hatten. Die Zuschauer mussten sich bis zur 6. Minute gedulden, ehe Lukas Pauli mittels Freistoss zum ersten Mal für Torgefahr sorgte. Doch sein strammer Schuss strich über das Tor. Kurz darauf musste Mobulu Torwart Roman Rohner eine heikle Situation ausserhalb des Strafraums lösen. Durch sein schnelles und beherztes Rauslaufen konnte er zum Einkick klären. Die Partie war ab diesem Zeitpunkt lanciert. Zunächst konnte der gegnerische Torwart einen Pauli-Hammer mit einer Glanzparade abwehren. Im Gegenzug gelang den Fribourgern der Führungstreffer. Beinahe wäre Fribourg danach gar das 2:0 gelungen, doch Rohman Rohner hielt seine Mannschaft mit einer einer herrlichen Flugeinlage im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit durften auch die Heimfans zum ersten Mal jubeln. Eine wunderschöne Kombination über Mühlemann und Adeyemi erreichte Vijayakumar am zweiten Pfosten, der nur noch den Fuss hinhalten musste. Mit dem Remis ging die Partie in die Halbzeitpause.
Steigerung im zweiten Durchgang
In der zweiten Halbzeit gelang den Bernern ein besserer Start. Die Spieler
versuchten mehr Intensität in die Zweikämpfe zu bringen und das Spiel
aktiver an sich reissen. Somit war der Führungstreffer durch Mühlemann in
der 22. Minute die logische Folge. Danach folgten eindrückliche Minuten, in
welchen Mobulu die Fribourger für einige Zeit an die Wand spielte und im
Minutentakt zu hochkarätigen Chancen kam. Zuerst traf Lukas Pauli mittels
einer herrlichen Volley-Direktabnahme zum 3:1. Dann folgte ein Geniestreich,
der die Zuschauer aus den Sitzen hob. David Mühlemann bediente mittels einem
gefühlvollem Heber Adeyemi im Sturmzentrum. Dieser zirkelte den Ball aus der
Luft am verdutzten Fribourger Keepers vorbei ins Netz. Die Hoffnungen der
Fribourger nach dem 4:2-Anschlusstreffer begruben die Berner rasch. Ramwar
Wakil konnte nach feinem Zuspiel von Mühlemann einen Konter erfolgreich zum
5:2 abschliessen. Nachdem in der 33. Minute ein harter Schuss von Bodmer den
Weg ins Fribourger Tor fand, war die Partie entschieden. Old Fox stemmte
sich nicht mehr gegen die Niederlage. So kontrollierten die Berner das Spiel
souverän bis in die Schlussminute. Mit dem Sieg vor den Augen schenkten die
Berner dem Gegner noch zwei unnötige Tore in der letzten Minute. Hätte Old
Fox die Aufholjagd früher gestartet, wäre es zum Schlusss nochmals spannend
geworden. So feierten am Schluss die Berner ihren Heimsieg ausgelassen.
Die Playoffs können kommen
Mit 22 Punkten (7 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage) beendet Mobulu Futsal UNI
Bern die Qualifikation in der NLA Gruppe West auf dem zweiten Tabellenrang
hinter dem amtierenden Schweizer Meister Geneva. Am kommenden Sonntag (5.
Februar, 13.00 Uhr) bekommt es Mobulu in Genf mit MNK Croatia 97 zu tun.
Gegen den Schweizer Meister aus der Saison 2009/2010 trat Mobulu bisher noch
nie an. Mit der gelungenen Qualifikation besitzt das Team von Kaspar
Burkhalter aber genügend Selbstvertrauen, sich dieser Herausforderung zu
stellen.
Telegramm: Bemerkungen: Rangliste:
Mobulu Futsal UNI Bern – Futsal Team Old Fox Fribourg 6:4 (1:1)
ZSSw Neufeld, Bern
60 Zuschauer.
Tore:
8. Old Fox 0:1 19. Vijayakumar (Adeyemi) 1:1 22. Mühlemann (Adeyemi) 2:1 24. Pauli 3:1 26. Adeyemi (Mühlemann) 4:1 27. Old Fox 4:2 27. Wakil (Mühlemann) 5:2 33. Bodmer 6:2 40. Old Fox 6:3 40. Old Fox 6:4
Mobulu Futsal UNI Bern:
Rohner (1.-30. Minute) / Kander (ab 30. Minute), Bodmer, Pulver, Wilhelm, Dinis, Heiniger, Wakil, Mühlemann, Adeyemi, Pauli, Vijayakumar
25. Tor von Adeyemi annulliert; Mobulu ohne Tschanz, Shaqiri (beide verletzt),
Bajunovic, Lauener (rekonvaleszent), Marcoyannakis (gesperrt), Candan,
Nadarajah, Marending (abwesend), Gomes dos Santos, Da Silva (Ausland)
P
Verein
M
S
U
N
T
GT
+/-
SP
Punkte
1
Geneva
9
9
0
0
96
14
82
11
27
2
Mobulu A
9
7
1
1
49
31
18
16
22
3
Fribourg Old Fox
9
6
0
3
69
45
14
16
18
4
Minerva
9
6
0
3
54
32
12
6
18
5
Lusitanos
9
5
1
3
39
32
7
29
16
6
Peseux-Comète
9
4
0
5
37
49
-12
21
12
7
Bulle
9
3
2
4
45
38
7
14
11
8
Arlesheim
9
2
0
7
33
66
-33
16
6
9
Dinamo
9
1
0
8
33
110
-77
37
3
10
Lausanne
9
0
0
9
25
63
-38
30
0
Mit der sicheren Playoff-Qualifikation in der Tasche trat Mobulu Futsal am Samstag mit vier Debütanten gegen Bulle an. Dank einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit resultierte ein verdientes Unentschieden. Das 3:3 erzielte Lukas Pauli Vierzehn Sekunden vor Spielende.
Bulle zog sich von Beginn an weit in die eigene Platzhälfte zurück und konzentrierte sich aufs Kontern. Dies gelang dem Heimteam in der Anfangsphase ausgezeichnet. Nach vier Minuten stand es nach zwei Konterangriffen bereits 2:0 für das Heimteam. Bei beiden Gegentreffern liessen die Spieler von Mobulu ihren Torwart Renzo Marending kläglich im Stich. Mobulu bekundete lange Zeit Mühe im Offensivbereich und kam trotz viel Ballbesitz zu praktisch keiner Abschlusschance. Es dauerte bis zur 11. Minute bis Mobulu Futsal zur ersten Torchance kam. Mirko Wilhelm schickte Dewin Heiniger mittels Traumpass in die Tiefe. Dieser entwischte der Abwehr von Bulle für einmal, scheiterte mit seinem Versuch aber am gut reagierenden Torwart von Bulle. Auf der Gegenseite blieb Bulle mit seinen Kontern stets gefährlich. In der 14. Minute schlief die gesamte Berner Abwehr bei einem Einkick. Ein Spieler wird vor dem Tor sträflich alleine gelassen. Dieser bedankt sich für alle Freiheiten und trifft zum umjubelten 3:0 für Bulle. Das war genug für Mobulu-Trainer Kaspar Burkhalter – er nahm ein Timeout, um sein Team wach zu rütteln. In der Folge agierte Mobulu konzentrierter, kam aber trotzdem nicht zu klaren Torchancen. Auf der Gegenseite lag es an Renzo Marending, dass die Berner nicht höher in Rückstand lagen. In der vorletzten Minute konnten dann endlich die Berner jubeln. David Mühlemann zeigte wieder einmal seine aussergewöhnlichen technischen Fähigkeiten, düpierte seine Gegenspieler und schob mittels Flachschuss zum 1:3-Anschlusstreffer ein. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Bulle zeigte sich im Abschluss deutlich entschlossener und kaltblütiger. Deshalb war die Pausenführung absolut verdient.
Bis zum Schluss an den Punkt geglaubt
Mobulu startete vielversprechend in die zweite Halbzeit. Bereits nach 30
Sekunden hatte Bodmer den zweiten Treffer auf dem Fuss. Sein Schuss aus
aussichtsreicher Position verfehlte aber sein Ziel. Die Berner kamen nun
vermehrt zu guten Abschlussversuchen. Ein Hammer von Lukas Pauli strich
knapp an der Latte vorbei, Mühlemann scheiterte nach schönem Zuspiel von
Neuling Besnik Shaqiri am gegnerischen Torwart. Die Spieler von Mobulu
gingen nun konsequenter in die Zweikämpfe und stemmten sich gegen die
drohende Niederlage. Chancen waren dennoch auf beiden Seiten zu verzeichnen.
Máté Kander, der in der zweiten Halbzeit für Marending im Spiel war, konnte
sich einige Male mit tollen Paraden auszeichnen und hielt die Berner im
Spiel. In der 33. Minute fiel dann der befreiende Anschlusstreffer. Wilhelm
liess einen Pass abtropfen und Tobias Pulver hämmerte den Ball unhaltbar für
den gegnerischen Torwart ins Tor. Während die Hoffnungen für einen
Punktgewinn auf Berner Seite stiegen, wurde Bulle sichtlich nervöser. Nur
mit einem Sieg hätten die Freiburger ihre Playoff-Chancen noch wahren
können. Drei Minuten vor Schluss nahm Trainer Burkhalter erneut ein Timeout,
um sein Team für die Schlussoffensive strategisch einzustellen. Zunächst
liess Bruno Dinis in der 39. Minute eine aussichtsreiche Chance ungenutzt.
14 Sekunden vor Schluss traf schliesslich Lukas Pauli mit einem satten
Schuss zum letztlich verdienten Ausgleich für Mobulu. Die Berner sind
weiterhin gut in Form und auch die neuen Spieler haben allesamt mit starken
Leistungen überzeugt.
Telegramm: Bemerkungen: Rangliste:
Uni Futsal
Team Bulle – Mobulu Futsal UNI Bern 3:3 (3:1)
Salle
Omnisports, Bulle
50 Zuschauer.
Tore:
2. Bulle
1:0 4. Bulle 2:0 14. Bulle 3:0 19. Mühlemann 3:1 33. Pulver (Wilhelm) 3:2
40. Pauli (Mühlemann) 3:3
Mobulu Futsal UNI Bern:
Marending
(1. HZ) / Kander (2. HZ), Bodmer, Wilhelm, Dinis, Mühlemann, Pauli,
Heiniger, Nadarajah, Pulver, Shaqiri, Wakil
18. / 28. Pfostenschuss Bulle; NLA-Debüt für Pulver, Shaqiri, Wakil; Mobulu ohne Tschanz, Bajunovic, Adeyemi (alle verletzt), Lauener (rekonvaleszent), Marcoyannakis (gesperrt), Vijayakumar (krank), Candan, Rohner (abwesend), Gomes dos Santos, Da Silva (Ausland)
P
Verein
M
S
U
N
T
GT
+/-
SP
Punkte
1
Geneva
8
8
0
0
51
14
37
11
24
2
Mobulu A
8
6
1
1
43
27
16
15
19
3
Fribourg Old Fox
8
6
0
2
65
39
16
15
18
4
Lusitanos
8
5
1
2
38
29
9
29
16
5
Minerva
8
5
0
3
51
31
20
5
15
6
Bulle
8
3
2
3
42
34
8
14
11
7
Peseux-Comète
8
3
0
5
33
46
-13
20
9
8
Arlesheim
8
1
0
7
28
62
-34
11
3
9
Dinamo
8
1
0
7
33
65
-32
34
3
10
Lausanne
8
0
0
8
21
58
-37
25
0
Vor heimischer Kulisse feierte Mobulu Futsal gestern, nach einem hart umkämpften Spiel gegen Lusitanos, die Qualifikation für die Playoffs und somit für die Premier League 2012/2013. Zwei Runden vor Schluss weist Mobulu mit 6 Siegen aus 7 Spielen 18 Punkte auf und kann somit nicht mehr aus den ersten vier Rängen verdrängt werden.
Gestern Abend kurz vor 21.30 Uhr stand es fest – Mobulu Futsal erreicht nach zwei Jahren Absenz endlich wieder einmal die Playoffs. Spieler, Staff und Fans feierten nach dem Schlusspfiff ausgelassen das Erreichen des Primärziels in dieser Saison – und dies bereits zwei Runden vor Schluss der Qualifikationsphase. Doch alles der Reihe nach.
Rückstand trotz optischer Überlegenheit
Das Team von Kaspar Burkhalter startete hellwach in die Partie und hatte bereits nach 80 Sekunden eine erste Grosschance durch Oliver Adeyemi. Die Berner setzten die Spieler von Lusitanos bereits früh unter Druck und verhinderten so einen konsequenten Spielaufbau. Lusitanos überzeugte mit kompakter Defensivarbeit und schnell vorgetragenen Kontern. Ein solcher Angriff führte in der 7. Minute beinahe zur Führung für Lusitanos. Thiago Da Silva, rettete für den überlaufenen Rohner vor der Linie. In der 12. Minute nahm David Mühlemann einen hohen, langen Pass von Dinis wunderschön aus dem Lauf an, kam am Torwart vorbei, doch erwischte den Ball nicht mehr für einen gelungenen Torschuss. Kurz darauf lancierte Mühlemann mit einem öffnenden Pass da Silva, welcher mit seiner Direktabnahme zum viel umjubelten Führungstreffer für Mobulu traf. In der Folge wurde die Partie allmählich gehässiger und auch Mobulu liess sich zu unnötigen Fouls hinreissen. Während die Gäste beide ihrer daraus resultierenden 10-Meter versenkten und so innert kürzester Zeit 2:1 in Führung gingen, scheiterten die Gastgeber mit ihren Versuchen jeweils am gegnerischen Goalie. In der 18. Minute erzielte Lusitanos mit einem satten Schuss unter die Latte gar das 1:3. Mobulu konnte allerdings noch vor der Halbzeit reagieren. Bruno Dinis war es, der auf Vorarbeit von Mühlemann zum Anschlusstreffer von 2:3 traf.
Hektik, Rote Karten und unzählige 10-Meter
Zu unschönen Szenen kam es kurz nach Wiederanpfiff. Evangelos Marcoyannakis touchierte nach seinem Abschlussversuch leicht den gegnerischen Goalie. Daraufhin kam es vor dem Lusitanos-Tor zu einer Rudel-Bildung. Während dieses Tumults rächte sich der gegnerische Ersatztorwart mit einem Kopfstoss an Marcoyannakis. Fazit dieses unrühmlichen Schauspiels: Marcoyannakis sowie der Ersatztorwart von Lusitanos wurden mit der roten Karte vom Platz gestellt. Mobulu liess sich von der aufkommenden Hektik und der unfairen Spielweise der Gäste allerdings nicht verunsichern. In der 25. Minute war es wieder einmal Mühlemann der seine ganze Klasse aufblitzen liess– spielend leicht umkurvte er zwei Lusitanos-Spieler und krönte sein Solo mit einem platzierten Flachschuss zum 3:3 Ausgleich. Mobulu war jetzt klar die spielbestimmende Mannschaft. Eine Riesengelegenheit hatten Lukas Pauli und Adeyemi in der 26. Minute, als sie von der Mittellinie ganz alleine aufs gegnerische Tor losziehen konnten. Der Doppelpass war aber zu unpräzise und so blieb es vorerst beim Unentschieden. Mobulu kam zu gute, dass die Gäste zusehends die Nerven verloren. Infolge einer gelb-roten Karte konnten die Berner in Überzahl agieren. Doch die Berner liessen diese Chance ungenutzt. Einzig ein Volley-Schuss von Mühlemann verdient das Prädikat „Torchance“. Traditionsgemäss wurde schliesslich auch noch der Trainer von Lusitanos aus der Halle verwiesen. Schon bei der letzten Begegnung gegen die Hitzköpfe aus La-Chaux-de-Fonds, musste der gleiche Trainer das Spiel durchs Fenster beobachten. In der Halle reihten seine Schützlinge indess Foulspiel an Foulspiel. Dies hatte zur Folge, dass Mobulu zwischen der 34. und 38. Minute insgesamt sieben (!) 10m-Strafstösse treten durfte. Dass Mobulu hier noch Steigerungspotenzial besitzt war nicht zu überesehen: Nach zahlreichen Fehlversuchen waren schliesslich einzig Adeyemi und Pascal Bodmer erfolgreich und sorgten mit ihren Toren fürs 5:3 Endresultat.
Primärziel erreicht – folgt nun die Kür?
Mit diesem Erfolg stehen die Berner mit 18 Punkten definitiv als Playoff-Teilnehmer in der NLA Gruppe West fest. Die verbleibenden zwei Qualifikationsrunden gegen Bulle und Fribourg kann Mobulu nun befreit angehen und bereits als Playoff-Test nutzen. „Jetzt wollen wir diesen zweiten Platz behalten und uns so eine gute Ausgangslage für die Playoffs sichern“, sagte Burkhalter zur Situation. Neben Mobulu Futsal hat sich an diesem Wochenende auch der amtierende Schweizer Meister Geneva für die Playoffs qualifiziert. In der NLA Gruppe Ost ist die Situation aktuell noch völlig offen. Deshalb kann derzeit über die möglichen Playoff-Gegner nur spekuliert werden. Eines aber ist gewiss: Die Spieler, der Staff und die Fans wollen Mobulu Futsal in dieser Saison noch lange spielen und siegen sehen.
Telegramm: Bemerkungen: Rangliste:
Mobulu
Futsal UNI Bern – Lusitanos Futsal 5:3 (2:3)
ZSSw
Neufeld, Bern
120 Zuschauer.
Tore:
12. Da
Silva (Mühlemann) 1:0 14. Lusitanos (10m) 1:1 18. Lusitanos 1:2 19.
Lusitanos (10m) 1:3 20. Dinis (Mühlemann) 2:3 25. Mühlemann 3:3 34. Adeyemi
(10m) 4:3 37. Bodmer (10m) 5:3
Mobulu Futsal UNI Bern:
Rohner,
Bodmer, Wilhelm, Marcoyannakis, Da Silva, Dinis, Mühlemann, Pauli,
Adeyemi, Vijayakumar, Heiniger, Marending
20.
Pfostenschuss Lusitanos; 20. Rote Karte Marcoyannakis, Ersatztorwart
Lusitanos; 27. Gelb-Rote Karte Lusitanos; 34. Gästetrainer auf die Tribüne
verwiesen; Mobulu ohne Tschanz, Bajunovic, Lauener (verletzt), Candan
(abwesend), Kander (überzählig), Gomes dos Santos (Ausland)
P
Verein
M
S
U
N
T
GT
+/-
SP
Punkte
1
Geneva
7
7
0
0
48
14
34
10
21
2
Mobulu A
7
6
0
1
40
24
16
8
18
3
Fribourg Old Fox
7
5
0
2
44
33
11
14
15
4
Lusitanos
7
4
1
2
33
27
6
16
13
5
Minerva
7
4
0
3
40
30
10
3
12
6
Bulle
7
3
1
3
39
31
8
12
10
7
Peseux-Comète
7
3
0
4
31
41
-10
20
9
8
Arlesheim
7
1
0
6
28
59
-31
9
3
9
Dinamo
7
1
0
6
27
44
-17
28
3
10
Lausanne
7
0
0
7
20
47
-27
20
0
Gegen einen unbequemen Gegner aus Lausanne agierte Mobulu Futsal in der ersten Halbzeit lange zu unentschlossen und wenig inspiriert. Dank einer Leistungssteigerung zu Beginn der zweiten Halbzeit sicherten sich Berner zum Schluss die drei Punkte und bleiben somit weiter auf Playoff-Kurs.
Die Wettkampfpause schien dem Rhythmus des Berner Ensembles nicht gut zu bekommen – der Auftritt gegen das punktelose Lausanne war in der ersten Halbzeit war lange Zeit uninspiriert. Die Berner liessen jegliche Entschlossenheit in den Abschlüssen und Zweikämpfen vermissen. Immer wieder hielt Mobulus Goalie Roman Rohner sein Team mit mirakulösen Paraden im Spiel. In der 7. Minute konnte Mobulu dennoch in Führung gehen. Ein herrlicher Pass von Yasin Vijaykumar erreichte am rechten Flügel Oliver Adeyemi. Dessen scharfe Hereingabe verwertete David Mühlemann kaltblütig zum 1:0. In der Folge beschränkte sich Mobulu aufs Verwalten des Vorsprungs. Dass dies bei einer Eintore-Führung im Futsal kein erfolgsversprechendes Rezept ist, sollte eigentlich auch den Bernern bekannt sein.
Verrückte Minuten vor dem Halbzeitpfiff – Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit
Eine verrückte Schlussphase entschädigte die spärlich erschienenen Zuschauer für eine ansonsten langweilige erste Halbzeit. In der 18. Minute erzielte Lausanne per 10-Meter den Ausgleichstreffer. Keine Minute später lenkte Bodmer eine Hereingabe der Lausanner ins eigene Tor ab und zehn Sekunden vor dem Pausentee traf Lausanne gar zum 3:1. Dass es möglich ist, in nur noch vier Sekunden Spielzeit einen Treffer zu markieren, bewies anschliessend Mühlemann. Beim Anspielpunkt übernahm er den Ball, tankte sich gegen zwei Lausanner Verteidiger durch und traf zeitgleich mit dem Erklingen der Pausensirene zum Anschlusstreffer. In der Halbzeitpause fand Trainer Kaspar Burkhalter offenbar die richtigen Worte: Seine Mannschaft trat in der zweiten Halbzeit wieder entschlossener und dominant auf. Bruno Dinis war es, der in der 22. Minute den Ball nach einem Pass von Mühlemann über die Torlinie zum 3:3 spitzelte. Einige Minuten später war es erneut Mühlemann, der sich ein Herz fasste und seinen Solo-Lauf mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck vollendete. Keine Minute später wurde Adeyemi als vorderster Mann angespielt, der Lausanner Torwart konnte ihn nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen. Adeyemi verwandelte den fälligen Penalty gleich selber. Für de Entscheidung in diesem Spiel war schliesslich Dinis besorgt: Nach einer schönen Kombination mit Marcoyannakis traf er zum 6:3 traf. Fünf Minuten vor Schluss nahm Lausanne noch den Goalie raus, zu mehr als dem 4-6 reichte es aber nicht mehr. Dank der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit holte sich Mobulu schlussendlich verdient die drei Punkte. „Das Spiel hat aber einige Nerven gekostet“, äusserte sich Kaspar Burkhalter sichtlich erleichtert.
Der Weg in die Playoffs bleibt weiterhin offen
Mit dem Sieg in Lausanne ist Mobulu weiterhin auf einem Playoff-Platz und hat sich den zweiten Tabellenrang zurück erobert. Im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze ist nach dieser Meisterschaftsrunde immer noch alles offen. Old Fox Fribourg konnte das punktelose Arlesheim besiegen, Minerva gewann forfait gegen Dinamo, Lusitanos und Bulle trennten sich 4:4 Unentschieden. Somit liegen in der Tabelle weiterhin alle sechs Playoff-Kandidaten dicht beieinander. Der Vorsprung von Mobulu beträgt aber weiterhin nur drei Punkte auf einen Nicht-Playoffplatz. Nun stehen in den verbleibenden drei Meisterschaftsrunden Spiele gegen direkte Mitstreiter um einen Playoffplatz an. Am kommenden Sonntag 15. Januar 2012, treffen die Berner zuhause auf Lusitanos und haben somit die Möglichkeit mit einem Sieg vielleicht eine Vorentscheidung in Sachen Playoff-Qualifikation zu schaffen.
Telegramm: Bemerkungen: Rangliste:
Lausanne Futsal Club - Mobulu Futsal UNI Bern 4:6 (3:2)
Vallée de la Jeunesse, Lausanne
12 Zuschauer.
Tore:
7. Mühlemann (Adeyemi) 0:1 18. Lausanne 1:1 (10m) 19. ET Bodmer 2:1 20. 3:1 20. Mühlemann 3:2 22. Dinis (Mühlemann) 3:3 28. Mühlemann (Dinis) 3:4 29. Adeyemi 3:5 33. Marcoyannakis (Dinis) 3:6 40. Lausanne 4:6
Mobulu Futsal UNI Bern:
Rohner, Bodmer, Candan, Wilhelm, Marcoyannakis, Da Silva, Dinis, Mühlemann, Pauli, Adeyemi, Vijayakumar, Marending
35. Lattenschuss Lausanne; Mobulu ohne Tschanz, Bajunovic, Lauener (verletzt), Heiniger (krank), Kander (überzählig), Gomes dos Santos (Ausland)
P
Verein
M
S
U
N
T
GT
+/-
SP
Punkte
1
Geneva
6
6
0
0
43
12
31
6
18
2
Mobulu A
6
5
0
1
35
21
14
8
15
3
Lusitanos
6
4
1
1
30
22
8
10
13
4
Fribourg Old Fox
6
4
0
2
40
31
9
14
12
5
Minerva
6
4
0
2
38
25
13
3
12
6
Bulle
6
3
1
2
37
27
10
8
10
7
Peseux-Comète
6
2
0
4
27
40
-13
13
6
8
Dinamo
6
1
0
5
23
34
-11
23
3
9
Arlesheim
6
0
0
6
18
55
-37
7
0
10
Lausanne
6
0
0
6
19
43
-24
19
0
In einem Spiel, das für lange Zeit das Prädikat Spitzenkampf verdient hatte, verlor Mobulu Futsal schlussendlich zu deutlich mit 4:9. Über weite Strecken konnte Mobulu das Geschehen auf dem Platz ausgeglichen gestalten und lag bis zur 28. Minute sogar in Führung. Ein Doppelschlag in der 28. sowie in der 33. Minute brach Mobulu aber das Genick – Geneva bleibt somit weiterhin ungeschlagen Leader der Gruppe West. Mobulu Futsal liegt nach der ersten Saisonniederlage auf Rang 3.
Geneva Komball legte in der Berner Neufeldhalle los wie die Feuerwehr. Bereits nach 80 Sekunden Spielzeit resultierte der Führungstreffer mittels eines Freistosses. Keine Minute später rettete Mirko Wilhelm für Mobulu in extremis auf der Linie, nachdem Clayton Pineiro zum ersten Mal sein grosses Können unter Beweis stellte, als er leichtfüssig Goalie Rohner umspielte und abschloss. In den ersten fünf Minuten wirbelten die brasilianischen Ballkünstler das Team von Kaspar Burkhalter gehörig durcheinander. Doch danach kam Mobulu immer besser ins Spiel. In der 10. Minute fasste sich Thiago da Silva ein Herz und drosch einen Freistoss zum Ausgleich unhaltbar ins gegnerische Tor. Der Ausgleich beflügelte die Berner scheinbar. Nach 15. Minuten schoss Adeyemi aus spitzem Winkel, nach schönem Zuspiel von Pauli, Mobulu zum ersten Mal in Front. Postwendend gelang Geneva aber der Ausgleich. Es war eine intensive, schnelle Partie, die für beste Unterhaltung auf den Zuschauerrängen sorgte. In der 17. Minute jubelten erneut die Genfer, bevor die Berner kurz vor der Pause nochmals die Schlussoffensive zündeten. Zunächst scheiterte Gomes dos Santos aus vielversprechender Position am Genfer Schlussmann, nachdem ihn Mühlemann herrlich angespielt hatte. 10 Sekunden vor dem Pausentee handelte sich Geneva aufgrund des 6. Fouls einen 10m-Strafstoss ein. Adeyemi lief für Mobulu an und traf wuchtig in den oberen linken Winkel. Mit dem 3:3 ging es in die Pause.
Kurze Führung – Wende nach Genfer Doppelschlag
Diesmal starteten die Berner fulminant in die Halbzeit. Gomes dos Santos tankte sich auf der linken Aussenbahn durch und traf mittels prächtigem Schuss in den weiten Winkel. Diese Führung war nicht unverdient aufgrund der gezeigten Leistung. Mobulu spielte phasenweise sehr aktiv mit und hatte durchaus Chancen das Skore weiter auszubauen. Langsam wurden die Genfer nervöser. Dies zeigte sich anhand der Körpersprache der Spieler, die häufig die Hände verwarfen und sich auf Diskussionen mit dem Schiedsrichter einliessen. Auf den Zuschauerrängen herrschte eine berechtigter Optimismus, dass das Spiel zugunsten von Mobulu ausfällt. Doch dann kam die Wende – in der 28. Minute führten zwei Unachtsamkeiten zu Gegentoren. Innert 20 Sekunden gerieten die Berner somit ins Hintertreffen, doch sie gaben nicht auf. Vehement wurde der Ausgleich gesucht, doch scheiterten sämtliche weiteren Abschlussversuche. Ein Doppelschlag in der 33. Minute brach dem Team von Kaspar Burkhalter schliesslich das Genick. Die individuelle Klasse blitzte hierbei auf – zweimal wurde Goalie Rohner sträflich im Stich gelassen und von den Geneva-Individualisten gekonnt ausgespielt. Ab diesem Zeitpunkt schien die Partie gelaufen. Geneva konzentrierte sich darauf, dass Mobulu kaum noch zu vernünftigen Abschlusspositionen kam. Trainer Burkhalter nahm fünf Minuten vor Schluss noch sein Timeout - danach wurde Goalie Rohner durch einen fünften Feldspieler ersetzt. Doch die Berner kamen leider gar nicht wirklich dazu ihre Überzahlsituation auf dem Feld spürbar zu machen. Die Genfer erzielten noch zwei weitere Tore und entschieden den Spitzenkampf definitiv für sich.
Zusammenschluss im Kampf um die Playoffplätze
Die Spieler von Mobulu Futsal kämpften heute tapfer gegen den amtierenden Schweizer Meister und können zu Recht Stolz auf sich sein. Man konnte die Partie lange Zeit ausgeglichen gestalten und Geneva müsste sich wirklich bemühen, um nicht die erste Niederlage in der Qualifikation einzufahren. Nun folgt eine dreiwöchige Meisterschaftspause bis es anfangs Januar weiter geht. Die Zeichen stehen gut, dass Mobulu auch im Januar an die gezeigten Leisten anknüpfen kann. Das Team von Kaspar Burkhalter spielt taktisch und leidenschaftlich auf hohem Niveau. Die (vielleicht) etwas hohe Niederlage im heutigen Spitzenkampf ändert an diesen Tatsachen wenig. Nachdem sich Geneva endgültig an der Tabellenspitze abgesetzt hat, ist der Kampf um die drei restlichen Playoffplätze so richtig lanciert. Die Ränge Zwei bis Sechs sind nur gerade durch drei Punkte getrennt. Lusitanos, Fribourg Old Fox, Bulle und Minerva heissen die verbliebenen Konkurrenten für Mobulu, welches sich neu auf dem dritten Tabellenrang befindet.
Telegramm: Bemerkungen: Rangliste:
Mobulu Futsal UNI Bern – Geneva Komball Futsal Team 4:9 (3:3)
ZSSw Neufeld, Bern
120 Zuschauer.
Tore:
2. Geneva 0:1. 10. da Silva (Wilhelm) 1:1. 15. Adeyemi (Pauli) 2:1 15. Geneva 2:2. 17. Geneva 2:3 20. Adeyemi (10m) 3:3 21. Gomes dos Santos 4:3 28. Geneva 4:4 28. Geneva 4:5 33. Geneva 4:6 33. Geneva 4:7 37. 4:8 37. 4:9
Mobulu Futsal UNI Bern:
Rohner, Candan, Wilhelm, Marcoyannakis, Gomes dos Santos, Da Silva, Dinis, Mühlemann, Pauli, Adeyemi, Vijayakumar, Kander
3. / 23. Pfostenschuss Geneva; Mobuulu ohne Bajunovic, Marending (NLB), Tschanz, Zuber, Lauener, Heiniger (verletzt), Bodmer (überzählig)
P
Verein
M
S
U
N
T
GT
+/-
SP
Punkte
1
Geneva
5
5
0
0
35
10
25
5
15
2
Lusitanos
5
4
0
1
26
18
8
3
12
3
Mobulu A
5
3
0
1
29
17
12
5
12
4
Fribourg Old Fox
5
3
0
2
30
23
7
6
9
5
Minerva
5
3
0
2
35
25
10
2
9
6
Bulle
5
3
0
2
33
23
10
8
9
7
Peseux-Comète
5
2
0
3
25
32
-7
13
6
8
Dinamo
5
1
0
3
23
31
-8
18
3
9
Arlesheim
5
0
0
4
10
45
-35
7
0
10
Lausanne
5
0
0
4
15
37
-22
18
0
Die weisse Weste von Mobulu blieb auch gegen das Futsal Team Dinamo bestehen – am Ende resultierte ein verdienter 7:3-Erfolg vor heimischer Kulisse. Bei besserer Chancenverwertung wäre sogar ein höherer Sieg möglich gewesen.
Mobulu Futsal startete entschlossen ins Spiel. Nach fünf Minuten waren bereits einige vielversprechende Angriffsauslösungen auf Seiten der Berner zu verzeichnen. Jedoch blieb ein erfolgreicher Torschuss vorerst verwehrt. In der 8. Minute wurde es zum ersten Mal brenzlig vor dem Berner Tor. Ein Ballverlust im Aufbauspiel führte dazu, dass ein Dinamo-Spieler frei vor Torwart Rohner auftauchen konnte. Der Lobversuch über den herauseilenden Mobulu-Torwart landete aber glücklicherweise an der Latte. Im Gegenzug kam Mobulu ebenfalls zur ersten Grosschance.
Mit den Emotionen kamen die Tore
Ab diesem Zeitpunkt waren definitiv Emotionen im Spiel. Kurioses ereignet sich in der 9. Minute – Gäste-Trainer Markovic wurde vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Offenbar hatte er seinen eigenen Spieler auf der Aufwechselbank geohrfeigt. Kaum hatte Markovic auf der Tribüne Platz genommen, fiel der Führungstreffer für Mobulu durch da Silva. Er konnte dem letzten Dinamo-Verteidiger den Ball abluchsen und an dem herausstürmenden Torwart vorbei zirkeln. In der 14. Minute kam‘s noch besser für Mobulu. Eine wunderschöne Ballstafette über Mühlemann und Dos Santos, drückte schliesslich Bruno Dinis über die Linie. Nur eine Minute später konnten Lukas Pauli eine einstudierte Eckball-Variante erfolgreich zum 3:0 abschliessen. Trotz dieser Führung hatte Mobulu bereits einige Male die Dinamo-Spieler nur mit einem Foul bremsen können. In der 16. Minute kam es deswegen bereits zum ersten 10m gegen Mobulu, der entschlossen verwertet wurde. In der Folge war Mobulu die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem langen Querpass von Bodmer auf Adeyemi, der mit einer herrlichen Brustannahme den Ball mitnahm und zum Abschluss kam, fehlte nur wenig zum nächsten Treffer. Dieser folgte in der 19. Minute wiederum mittels Standard: Gomes dos Santos drosch den Freistossin den rechten oberen Winkel. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte Dinamo nochmals einen 10m treten, doch dieses Mal blieb Torwart Rohner Sieger. Somit ging Mobulu mit einem Dreitore-Vorsprung in die Pause.
Solider Auftritt in der 2. Halbzeit
Der Start in die zweite Halbzeit gelang Mobulu optimal. Erneut traf Dinis nach einem Freistoss, auf Vorlage von Mühlemann. Der Schuss klatschte von der Lattenunterkante über die Linie. Ein Missverständnis auf Seiten von Mobulu sorgte in der 27. Minute für den nächsten Aufreger. Wiederum konnte ein Dinamo-Spieler alleine auf Rohner losziehen, doch der Abschluss prallte am Pfosten ab. Dinamo stemmte sich in dieser Phase vehement gegen die Niederlage und kam wieder zu einem guten Abschluss. Mobulu-Torwart Rohner konnte den satten Schuss aber noch um den Pfosten lenken. Dank einer tollen Einzelleistung kam Dinamo in der 30. Minute noch einmal auf einen 3-Tore-Rückstand heran. Kurz darauf jubelten aber erneut die Berner. Rohner`s langer Abwurf erreichte Gomes dos Santos, der sich nur noch die Ecke aussuchen musste. Danach schien die Partie entschieden und Mobulu baute schliesslich die Führung sogar noch weiter aus. In der 33. Minute nutzte Mobulu eine Überzahlsituation kaltblütig: Evangelos Marcoyannakis traf auf Vorarbeit von Adeyemi in seinem 1. Pflichtspiel für Mobulu gleich zum ersten Mal. Das letzte Tor war aber dem unterlegenen Team Dinamo vorbehalten. Mühlemann verlor als letzter Mann einen Zweikampf und Fathi Dogan traf zum zweiten Mal. Schlussendlich gewinnt Mobulu Futsal diese Partie hochverdient und klettert zumindest bis Sonntagabend an die Tabellenspitze der NLA-Gruppe West.
Telegramm:
Mobulu Futsal UNI Bern – Futsal Minerva 7:3 (4:1)
ZSSw Neufeld, Bern
100 Zuschauer.
Tore:
10. Da Silva 1:0 14. Dinis (Gomes dos Santos) 2:0 15. Pauli (Dinis) 3:0 16. Dinamo 3:1. 19. Gomes dos Santos 4:1 22. Dinis (Mühlemann) 5:1 30. Fathi Dogan 5:2 31. Gomes dos Santos (Rohner!) 6:2 33. Marcoyannakis (Adeyemi) 7:2 35. Fathi Dogan 7:3
Bemerkungen:
8. Lattenschuss Dinamo, 9. Markovic auf die Tribüne verwiesen, 27. Pfostenschuss Dinamo, 40. Minute: Gelb-Rote Karte Fathi Dogan; 40. Minute: Pauli verschiesst 10m; Mobulu ohne Bajunovic, Tschanz, Zuber (verletzt), Vijayakumar (abwesend), Lauener, Candan, Kander (überzählig)
Rangliste:
| P | Verein | M | S | U | N | T | GT | +/- | SP | Punkte |
| 1 | Geneva | 4 | 4 | 0 | 0 | 26 | 6 | 20 | 3 | 12 |
| 2 | Mobulu A | 4 | 4 | 0 | 0 | 25 | 8 | 17 | 5 | 12 |
| 3 | Lusitanos | 4 | 3 | 0 | 1 | 22 | 15 | 7 | 2 | 9 |
| 4 | Fribourg Old Fox | 4 | 3 | 0 | 1 | 27 | 19 | 8 | 5 | 9 |
| 5 | Minerva | 4 | 2 | 0 | 2 | 19 | 21 | -2 | 2 | 6 |
| 6 | Bulle | 4 | 2 | 0 | 2 | 25 | 19 | 6 | 6 | 6 |
| 7 | Dinamo | 4 | 1 | 0 | 3 | 23 | 28 | -5 | 9 | 3 |
| 8 | Peseux-Comète | 4 | 1 | 0 | 3 | 22 | 32 | -10 | 9 | 3 |
| 9 | Arlesheim | 4 | 0 | 0 | 4 | 6 | 29 | -23 | 2 | 0 |
| 10 | Lausanne | 4 | 0 | 0 | 4 | 11 | 29 | -18 | 13 | 0 |
Trotz einer dürftigen Leistung gewinnt Mobulu gegen ein desolates FC Arlesheim Futsal mit 6:1. Nach drei Runden stehen die Berner somit mit dem Punktemaximum da.
Dass die Berner heute gewinnen würden, war schon bald einmal klar. Arlesheim hatte gerade mal zwei Auswechselspieler auf La-Chaux-de-Fonds mitgenommen und auch die bisherigen Resultate (3:6 gegen Lusitanos, 0:7 gegen Bulle) sprachen nicht für den Aufsteiger. Die Basler zogen sich denn auch gleich weit in die eigene Hälfte zurück und liessen Mobulu völlig frei gewähren. Burkhalters Equipe zündete zwar kein kreatives Feuerwerk, erarbeitete sich bis zur Halbzeitpause aber einen beruhigenden 4:0 Vorsprung. Renzo Marending, der heute für den in den Ferien weilenden Roman Rohner in der ersten Hälfte im Tor stand, musste kaum einmal eingreifen. Der auffälligste Spieler aufseiten der Berner war Lukas Pauli, welcher auf diese Saison hin zu Mobulu stiess. Zuerst vollendete der 27-jährige eine sehenswerte Kombination über Felipe Dos Santos Gomes und Oliver Adeyemi zum 2:0. Und kurz vor der Halbzeit sorgte er mit einem herrlichen Tor zum 4:0 fürs Highlight überhaupt in diesem Spiel. Von der Mittellinie hämmerte Pauli den Ball für den Gästegoalie unhaltbar ins hohe Eck zum 4:0. Gemäss Pauli hat Trainer Burkhalter kurz zuvor noch die Devise durchgegeben, man solle nicht mehr von so weit weg schiessen. „Zum Glück hab ich diese Anweisung da kurzerhand ignoriert“, so der Mann mit dem satten Schuss nach Spielschluss.
Eine
Halbzeit zum Vergessen
Wer von
Mobulu in der zweiten Halbzeit ein Schaulaufen erwartet hatte, wurde
enttäuscht. Gleich nach Wiederanpfiff waren es nämlich die Basler, die nach
einer Unaufmerksamkeit in der Berner Abwehr das 1:4 erzielten. Bruno Dinis,
der seinen Gegenspieler in dieser Szene nicht unter Kontrolle hatte,
erklärte: „Thiago hat mich mit einem seiner komischen Ausrufe abgelenkt. Als
ich zu ihm blickte ist mir der Gegner halt im Rücken davongelaufen.“ Thiago
Da Silva will nichts davon wissen: „Ich habe mich auf der Bank innerlich
schon auf meinen nächsten Einsatz vorbereitet, so wie ich das immer tue. Ich
war ganz ruhig und seriös.“ Mobulu hatte weiterhin sehr viel Ballbesitz,
Zeit und Raum. Dabei gelang es aber nur ungenügend, die Freiräume auch zum
eigenen Vorteil zu nützen. Schöne Kombinationen waren Mangelware, viele
Torchancen konnte sich Mobulu nicht herausspielen,. Und immer wieder wurde
aus aussichtslosen Lagen geschossen. Der mitgereiste David Mühlemann war
entsetzt: „Bei einer Vielzahl der Abschlüsse waren die Chancen auf einen
Torerfolg schon fast grotesk klein.“ Wenigstens gelang es Mobulu noch, auch
die zweite Halbzeit zu seinen Gunsten zu entscheiden. Adeyemi, nach einem
Doppelpass mit Hasan Candan, und Pauli vom 10 Meter Punkt, sorgten fürs 6:1
Endresultat.
„Ein
ganz anderes Kaliber“
Der Saisonstart ist perfekt
geglückt: Nach drei Runden steht Mobulu mit dem Punktemaximum auf dem
zweiten Tabellenrang. Trainer Kaspar Burkhalter, der mit dem heutigen Spiel
nicht sehr zufrieden war, blickt aber bereits in die Zukunft: „Am nächsten
Freitag kommt mit dem Futsal Team Dynamo ein ganz anderes Kaliber auf uns
zu. Es handelt sich um einen direkten Konkurrenten im Kampf um die
Playoff-Plätze, deshalb ist dieses Spiel ungemein wichtig.“ Der harzige
Saisonstart von Dynamo (drei Punkte aus drei Spielen) spiegelt kaum ihr
wahres Potenzial wieder. Die letzte Saison beendeten die Aargauer als
Gruppensieger in der Ostgruppe und verloren dann in den Playoffs gegen
Minerva. Auf diese Saison hin wurden die Rheinfelder in die Westgruppe
transformiert.
Telegramm:
Mobulu Futsal UNI Bern - FC Arlesheim Futsal 6:1 (4:0)
La Chaux-de-Fonds
7 Zuschauer
Tore:
7. Dos Santos Gomes 1:0. 10. Pauli (Adeyemi) 2:0. 15. Dinis (Lauener) 3:0. 16. Pauli 4:0. 22. Arlesheim 4:1. 35. Adeyemi
(Candan)5:1. 39. Pauli 6:1 (10m).
Bemerkungen:
37. Minute: Verwarnung (Dos Santos Gomes);
Mobuulu ohne Bajunovic (zweite Mannschaft), Mühlemann (gesperrt), Vijayakumar (abwesend) Marcoyannakis, Tschanz, Zuber (verletzt).
Rangliste:
| P | Verein | M | S | U | N | T | GT | +/- | SP | Punkte |
| 1 | Geneva | 3 | 3 | 0 | 0 | 20 | 2 | 18 | 0 | 9 |
| 2 | Mobulu A | 3 | 3 | 0 | 0 | 18 | 5 | 13 | 4 | 9 |
| 3 | Bulle | 3 | 2 | 0 | 0 | 21 | 13 | 8 | 1 | 6 |
| 4 | Lusitanos | 3 | 2 | 0 | 1 | 16 | 11 | 5 | 1 | 6 |
| 5 | Fribourg Old Fox | 3 | 2 | 0 | 1 | 19 | 16 | 3 | 2 | 6 |
| 6 | Minerva | 3 | 2 | 0 | 1 | 16 | 13 | 3 | 2 | 6 |
| 7 | Dinamo | 3 | 1 | 0 | 2 | 20 | 21 | -1 | 8 | 3 |
| 8 | Arlesheim | 3 | 0 | 0 | 3 | 4 | 19 | -15 | 2 | 0 |
| 9 | Lausanne | 3 | 0 | 0 | 3 | 7 | 23 | -16 | 9 | 0 |
| 10 | Peseux-Comète | 3 | 0 | 0 | 3 | 12 | 30 | -18 | 9 | 0 |
Das Stadtberner Derby lockte am Samstag Abend wie erwartet eine grosse Anzahl beider Fangruppen in die Neufeldhalle. Beide Teams waren sich der Wichtigkeit dieser Partie bewusst. So gesehen überraschte der Beginn dieser Begegnung kaum. In den ersten fünf Minuten kam es, trotz optisch mehr Ballbesitz für Mobulu, zu keinen nennenswerten Szenen. Die erste Chance erspielte sich schliesslich Minerva in der 8. Minute. Ein Spieler von Minerva tauchte nach einem Missverständnis plötzlich alleine vor Mobulu-Torwart Rohner auf und versuchte ihn zu umspielen. Doch ohne Erfolg. Nicht nur in dieser Situation zeigte Rohner sein ganzes Können. Seine weiteren Grosstaten sollten noch wichtig werden in diesem Match. In der 9. Minute geriet die Abwehr von Minerva ein erstes Mal ins Straucheln. Mittels aggressivem Pressing eroberte sich Adeyemi vor dem Minerva-Tor den Ball und sah den besser postierten Mühlemann. Doch dessen Abschluss landete im Seitenaus. In der 12. Minute brach im Neufeld erstmals grosser Jubel aus. Mobulu nützte eine Überzahlsituation kaltblütig aus – der Querpass vor dem Tor von Adeyemi musste Bruno Dinis nur noch über die Linie schieben. Ein Treffer wie aus dem Futsal-Lehrbuch. Anschliessend kontrollierte Mobulu das Spiel und verwaltete somit den knappen Vorsprung bis zur Halbzeitpause.
Doppelschlag kurz nach der Pause
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit überschlugen sich Ereignisse zu
ungunsten von Minerva. Der auffällige Bruno Dinis wurde im Strafraum
angespielt und von Minerva-Goalie Felber von den Beinen geholt. Der
Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Strafstoss-Punkt. Die Proteste
hielten sich in Grenzen. Adeyemi lief an und verwandelte sicher zum 2:0 für
Mobulu. Beflügelt von diesem Vorsprung und getragen vom begeisterten
Publikum, griff Mobulu weiter an. Eine knappe Spielminute später führte eine
sehenswerte Kombination bereits zum 3:0. Dinis spielte den freistehenden
Dewin Heiniger an und dieser drückte direkt aus dem Lauf ab. Dieser
Doppelschlag innert einer Minute brach Minerva das Genick und sollte
schlussendlich wegweisend für den Ausgang dieser Partie sein. Fortan trat
Mobulu sehr sicher und souverän auf, kontrollierte das Spiel und liess kaum
Chancen zu. Trotz verstärktem Forechecking und intensiveren Zweikämpfen kam
Minerva kaum mehr zu klaren Torchancen. In der 33. Minute keimte dann aber
doch noch einmal Hoffnung bei Minerva auf. Ein abgefälschter Schuss von der
Seite senkte sich hinter Goalie Rohner zum 1:3 ins Netz. Die Zweikämpfe
wurden in der Folge noch bissiger geführt und Minerva verstärkte
logischerweise seine Offensiv-Bemühungen.
Das bessere Ende für Mobulu
Kurz vor Schluss leistete sich David Mühlemann eine Dummheit, die für Mobulu
beinahe noch schwerwiegende Folgen gehabt hätte. Bereits verwarnt schlug er
nach einem Foul dem Gegner den Ball weg und kassierte hierfür die gelb-rote
Karte. Während der zweiminütigen Überzahlphase erzeugte Minerva viel Druck,
jedoch ohne zählbaren Erfolg. Sämtliche Abschlussversuche wurden abgewehrt
oder landeten weit neben dem Tor. Nach einem Aussetzer in der Defensive von
Mobulu gelang Minerva in der Schlussminute nur noch der Anschlusstreffer zum
2:3. In den letzten 30 Sekunden hielt Mobulu anschliessend dicht und konnte
somit den 1. Sieg über Futsal Minerva ausgiebig feiern.
Telegramm:
Mobulu Futsal UNI Bern - Futsal Minerva 3:2 (1:0)
ZSSw Neufeld,
Bern
300 Zuschauer
Tore:
12. Dinis (Adeyemi) 1:0. 21. Adeyemi (6m) 2:0. 22. Heiniger (Dinis) 3:0.
33. Minerva 3:1. 40. Minerva 3:2.
Bemerkungen:
37. Minute: Gelb-Rote Karte
(Mühlemann); Mobuulu ohne Bajunovic, Tschanz, Zuber (verletzt), Candan
(krank), Lauener, Marcoyannakis, Kander (überzählig)
Rangliste:
| P | Verein | M | S | U | N | T | GT | +/- | SP | Punkte |
| 1 | Geneva | 2 | 2 | 0 | 0 | 17 | 0 | 17 | 0 | 6 |
| 2 | Mobulu A | 2 | 2 | 0 | 0 | 12 | 4 | 8 | 1 | 6 |
| 3 | Lusitanos | 2 | 2 | 0 | 0 | 14 | 8 | 6 | 1 | 6 |
| 4 | Bulle | 2 | 1 | 0 | 1 | 11 | 6 | 5 | 1 | 3 |
| 5 | Fribourg Old Fox | 2 | 1 | 0 | 1 | 13 | 12 | 1 | 1 | 3 |
| 6 | Minerva | 2 | 1 | 0 | 1 | 8 | 7 | 1 | 2 | 3 |
| 7 | Dinamo | 2 | 1 | 0 | 1 | 13 | 11 | 2 | 5 | 3 |
| 8 | Arlesheim | 2 | 0 | 0 | 2 | 3 | 13 | -10 | 1 | 0 |
| 9 | Peseux-Comète | 2 | 0 | 0 | 2 | 6 | 22 | -16 | 7 | 0 |
| 10 | Lausanne | 2 | 0 | 0 | 2 | 3 | 17 | -14 | 8 | 0 |
Mobulu startet mit einem überzeugenden 9:2 Sieg gegen Peseux Comète in die Saison. Die Neuenburger waren allerdings kein Gradmesser.
Vor Spielbeginn machte in Neuenburg ein seltsames Gerücht die Runde: Bulat Tschagajew habe nun auch Peseux Comète aufgekauft und gleich einige russische Profis angeheuert. Dies entpuppte sich bereits nach wenigen Minuten als Fehlmeldung, Mobulu war in der „La Riveraine“ von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Weil die Gastgeber in der Startphase aber geschickt verteidigten, dauerte es knapp zehn Minuten bis Dewin Heiniger nach schöner Vorarbeit Oliver Adeyemi zur 1:0 Führung traf. Adeyemi, dem eine Verwandtschaft mit Thierry Henry nachgesagt wird, war der überragende Mann im Spiel der Berner. Ganze fünf Assists konnte der Schweizerisch-Nigerianische Doppelbürger auf seinem Konto verbuchen. Sein Kommentar dazu: „Solange meine Mitspieler die Vorlagen verwerten, brauch ich ja nicht selber zu treffen.“
Spektakuläre Paraden, präzise Auswürfe
Nach dem Führungstor war der Widerstand von Peseux gebrochen und Mobulu kombinierte sich zum 1:5 Halbzeitresultat. Die wenigen Chancen der Gastgeber machte Mobulus grossartig aufspielender Goalie Roman Rohner fast allesamt zunichte. Seine Reflexe waren zuweilen so schnell, dass die Peseux Stürmer zum Spielschluss beim Schiedsrichter Protest einlegten wegen „übermächtigen Kräften“ des Mobulu Keepers. Für solche Kräfte würde auch die hohe Kadenz an perfekt getimten Auswürfen auf die Mobulu-Stürmer sprechen. Immer wieder wurde es bei solchen Kontern gefährlich vor dem Tor der Gastgeber. In der zweiten Halbzeit liess sich Mobulu vom konsequenten Vorchecking der Gastgeber etwas verunsichern. Viele Ballverluste und Fouls waren die Folge. Adeyemi meinte dazu: „Gegen stärkere Gegner dürfen wir uns keine unkonzentrierten Phasen leisten. Es gibt noch viel zu tun.“ Nach einer einstudierten Freistossvariante erzielte Mühlemann dann aber bald das erlösende 6:1, der Rest war Formsache.
Tätlichkeit führt zu Verletzung
Dass den Mobulesen nach dem Schlusspfif nicht wirklich zum Jubeln zumute war, lag an der Verletzung vom zweifachen Torschütze Thiago da Silva. Nach einem Doppelpass mit Adeyemi erzielte der Brasilianer in der 38. Minute das 8:2, wurde dabei aber von seinem Gegenspieler in den Pfosten gestossen und verletzte sich am Knie. Dass der Peseux-Spieler dabei die Rote Karte sah, war ein schwacher Trost für Mobulu und Da Silva. Eine Sekunde vor Schluss war es dann Pascal Bodmer, der nach einer schönen Kombination zum 9:2 Endstand traf.
Telegramm:
Mobulu Futsal UNI Bern - Peseux Comète 9:2 (5:1)
La Riveraine Neuchâtel
30 Zuschauer.
Tore:
9. Heiniger (Adeyemi) 0:1. 12. Da Silva (Adeyemi) 0:2. 13. Candan (Willhelm) 0:3. 13. Mühlemann (Adeyemi) 0:4. 15. Peseux 1:4. 19. Pauli (Dinis) 1:5. 25. Mühlemann (Adeyemi) 1:6. 28. Peseux 2:6. 38. Dinis (Adeyemi) 2:7. 39. Da Silva (Heiniger) 2:8. 40. Bodmer (Mühlemann) 2:9.
Bemerkungen:
-
Rangliste:
| P | Verein | M | S | U | N | T | GT | +/- | SP | Punkte |
| 1 | Mobulu A | 1 | 1 | 0 | 0 | 9 | 2 | 7 | 0 | 3 |
| 2 | Geneva | 1 | 1 | 0 | 0 | 8 | 0 | 8 | 0 | 3 |
| 3 | Dinamo | 1 | 1 | 0 | 0 | 8 | 3 | 5 | 0 | 3 |
| 4 | Lusitanos | 1 | 1 | 0 | 0 | 6 | 3 | 3 | 0 | 3 |
| 5 | Minerva | 1 | 1 | 0 | 0 | 6 | 4 | 2 | 0 | 3 |
| 6 | Bulle | 1 | 0 | 0 | 1 | 4 | 6 | -2 | 0 | 0 |
| 7 | Arlesheim | 1 | 0 | 0 | 1 | 3 | 6 | -3 | 0 | 0 |
| 8 | Lausanne | 1 | 0 | 0 | 1 | 3 | 8 | -5 | 0 | 0 |
| 9 | Peseux-Comète | 1 | 0 | 0 | 1 | 2 | 9 | -7 | 0 | 0 |
| 10 | Fribourg Old Fox | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 8 | -8 | 0 | 0 |