Ein Spiel für die Geschichtsbücher

In einem sehr hart geführten und intensiven Spiel sicherte sich Mobulu Futsal Uni Bern…

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Mobulu Futsal


Mobulu Futsal Uni Bern gehört zu einem der grössten und traditionsreichsten Vereinen in der Schweizer Futsal-Liga. In über 100 Pflichtspielen hat die erste Mannschaft knapp 600 Tore erzielt, einen Aufstieg realisiert, zweimal die Playoff-Halbfinals erreicht, einen Meistertitel gefeiert und am UEFA-Futsal-Pokal teilgenommen. Neben der SFPL stellt Mobulu zwei NLB-, eine 1. Liga-Mannschaft sowie ein Frauenteam.

Ein Spiel für die Geschichtsbücher

In einem sehr hart geführten und intensiven Spiel sicherte sich Mobulu Futsal Uni Bern drei Punkte. Dabei stieg Evangelos Marcoyannakis durch seine beiden Tore zum Rekordtorschützen der Berner auf. Auch ein erfolgreiches Comeback feierte der frischgebackene Papa Felipe Gomes.

Nach einer langen und anstrengenden Vorbereitung startete endlich die Futsalsaison für den Schweizer Meister von 2015. Etwas dezimiert reisten die Berner nach Rorschach, fehlten doch Elia Wälty (musste seine Gelb-Rot-Sperre aus der letzten Saison absitzen), Neuzugang Isaac Taboada (erst ab Montag spielberechtigt) und der junge Oliver Schären (Maturreise).

Dominante erste Hälfte

Die Gäste begannen sehr konzentriert in die Partie und liessen den Ball gut laufen. Die gefühlten 80% Ballbesitz führten aber noch zu keinen gefährlichen Chancen. Benfica Rorschach dagegen suchte nach einem Ballgewinn sofort ihren Pivot durch lange Bälle, was der Defensive von Mobulu rund um Torwart Fabian Sanginés keine Mühe bereitete. Die erste gefährliche Aktion des Spiels folgte nach sechs Minuten. Nach einem Eckstoss hämmerte Pascal Bodmer den Ball an die Latte. Das Mobulu-Urgestein feierte sein Comeback, nach dem er praktisch die gesamte letzte Saison aufgrund einer langwierigen Knieverletzung verpasste. Der nächste Aufreger folgte nach der Hälfte der ersten Halbzeit. Nach einem weiteren langen Ball der Ostschweizer verwechselte Sanginés kurz die Sportarten und betrachtete die Neunmeter-Linie als seinen Strafraum, als er den Ball ca. zwei Meter ausserhalb seines eigentlichen Strafraums in die Hände nahm. Da somit keine hundertprozentige Chance verhindert wurde, gab es glücklicherweise nur den gelben Karton. Der anschliessende Freistoss blieb jedoch ungefährlich. Kurz darauf folgte der verdiente Führungstreffer für die Panther. Nach einem schönen Spielzug kam Felipe Gomes alleine auf dem rechten Flügel zum Abschluss und erwischte den gegnerischen Torwart zwischen den Beinen. Der brasilianische Künstler krönte somit sein Comeback gleich mit einem Tor – auch er fehlte eine komplette Saison (Einsatz in der zweiten Mannschaft). Benfica ging nun härter zur Sache, die logische Folge davon war das sechste Foul nach 15 Minuten. Evangelos Marcoyannakis verwandelte den fälligen Zehnmeter und erhöhte somit auf 0:2. Das war auch der Halbzeitstand.

Unruhen auf und neben dem Feld

Die zweite Halbzeit begann intensiver, der Gastgeber presste höher und stellte Mobulu somit vor mehr Schwierigkeiten als noch in der ersten Hälfte. Jetzt ergaben sich auch für die Berner Räume zum kontern. Einen davon hätte Kiatbodin Koetsuk fast genutzt, doch im letzten Moment warf sich ein Verteidiger in den Schuss und blockte ab. Kurz darauf hatte Fabio Pinto die grösste Möglichkeit bisher für das Heimteam. Er lief alleine auf Sanginés zu, doch der Nationaltorwart gewann das Duell. Nur ein paar Augenblicke später sah der 27-jährige aber nicht gut aus, ein missglückter Befreiungsschlag fiel Gualter Manaia vor die Füsse, der keine Mühe hatte auf 1:2 zu verkürzen. Jetzt waren die portugiesischen Fans auch wach und feuerten das Team lautstark an. Das Momentum war nun auf der Seite der Heimmannschaft und das Spiel schien zu kippen. Doch keine Minute später sorgte Mobulu wieder für einen komfortableren Vorsprung. Marcoyannakis eroberte den Ball und kam nach einem mustergültigen Konter über Koetsuk und Gomes nach drei Pässen wieder an den Ball, ganz alleine am zweiten Pfosten. Dieses Tor war zugleich ein ganz besonderes für den 24-jährigen. Der insgesamt 64. Treffer des Nationalspielers ist neuer Rekord in der Geschichte Mobulus, er überholte somit den zurückgetretenen David Mühlemann, der seine Karriere mit 63 geschossenen Pflichtspieltoren beendete. Ab diesem Moment konzentrierten sich die Fans und die Spieler von Benfica Rorschach nicht mehr wirklich aufs Futsalspielen. Jeder Entscheid des Schiedsrichterduos wurde kommentiert und es gab unzählige Pfiffe aus den Rängen. Es folgte auch der erste kurze Unterbruch seitens der Schiedsrichter um etwas Ruhe in die Partie zu bringen. Danach versuchte Benfica mit dem Flying Goalie nochmals gefährlich zu werden, doch es konnte keine klare Torchance herausgespielt werden. Im Gegenteil, durch das wiederholte grobe Spiel der Gastgeber hatte Mobulu gar zwei weitere Zehnmeter zur Verfügung um das Spiel zu entscheiden, doch Marcoyannakis und Patera scheiterten an Miguel de Almeida. Die nächste Möglichkeit die Führung auszubauen ergab sich in den letzten vier Minuten, als Arbnor Morina nach wiederholtem Reklamieren die zweite gelbe Karte sah und somit, wie auch schon im letzten Jahr, frühzeitig unter die Dusche durfte. Janik Huber hatte den vierten Treffer auf dem Fuss, doch er schaffte das Künststück den Ball aus gefühlten 20 cm übers Tor zu schiessen. Es blieb somit beim 1:3 und einem gelungenen Start für das Team von Javier Fernandez.

Am Samstag, 24.09 kommt es zu einem wahren Topspiel. FC Silva empfängt Mobulu. Der Aufsteiger zeigte gleich im ersten Spiel das mit ihm zu rechnen ist – es folgte ein klarer 3:7-Erfolg beim aktuellen Meister Futsal Maniacs. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr in Morges.

Telegramm auf football.ch

Benfica Rorschach - Mobulu Futsal Uni Bern 1:3 (0:2)

Tore:           
11. Gomes (Patera) 0:1        
15. Marcoyannakis (Zehnmeter) 0:2          
28. Manaia 1:2            
29. Marcoyannakis (Gomes) 1:3          

Weiteres: Almeida hält Zehnmeter (36. und 38.), Gelb-Rote Karte A. Morina (Benfica, 36.)

Mobulu Futsal:                   
Sanginés; Wilhelm, Koetsuk, Huber, Marcoyannakis;             
Kölle (ohne Einsatz), Bodmer, Gomes, Patera, Florin      

Mobulu ohne: Wälty (gesperrt), Taboada (nicht spielberechtigt), Schären (abwesend)

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